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Hutzenobn`d, darbei muß mer sei...

Bauchtum - kurz und knapp


Der Bergbau prägte früher die Handwerkskunst im Erzgebirge.
Klöppeln, heute ein beliebtes Handwerk im Freizeitbereich, war über viele Jahrzehnte das Zubrot für Bergmannsfamilien. Die in Annaberg ansässige Geschäftsfrau Barbara Uttmann, hat über ihr sehr umfangreiches Verlagswesen diese Handwerkskunst im Erzgebirge verbreitet. Zentren dieses Handwerks findet man heute noch in Königswalde,Mauersberg, Pobershau, Schwarzenberg und Schneeberg.
Insbesondere im Museum Schwarzenberg ist ein umfangreicher Fundus von Klöppelmustern zu finden.
Das Schnitzen als traditionelle Handwerkskunst der Bergleute hat sich heute noch in vielen Handwerksbetrieben von Schneeberg bis ins Osterzgebirge hinein erhalten. Schnitzerschulen sichern den Nachwuchs dieser Volkskunst. Eine internationale Handwerksschule befindet sich in Seiffen.
Das Erzgebirge war auch eine Hochburg des Zinngießens.
Einige Handwerksbetrieb haben auch die Tradition des Köhlern`s wiederbelebt.

Der Hutznobnd in der Hutzenstubn:
In früheren Zeiten, als noch gesammeltes Holz das hauptsächliche Heizmaterial war, setzten sich Schnitzer und Klöpplerinnen in einer Wohnung zusammen. Damit konnte Feuerung und Kerzenlicht gespart werden. Das war die Wiege der Hutzenabende. An jenen Abenden wurde neben der Arbeit des Schnitzens und Klöppelns auch gesungen, gelacht und alte Volksweisen ausgetauscht.
Auch heute wird diese Tradition weitergepflegt.